Die EU verschiebt den Verhaltenskodex für KI auf Ende 2025.
Die Europäische Kommission gab am 3. Juli bekannt, dass der freiwillige Verhaltenskodex, der Unternehmen bei der Einhaltung des kommenden EU-KI-Gesetzes unterstützen soll, erst Ende 2025 in Kraft treten wird. Grund dafür ist der Druck von großen Technologiekonzernen und einigen Unternehmen, die auf Umsetzungsschwierigkeiten hinwiesen. Die Verschiebung soll Unternehmen mehr Zeit zur Anpassung geben und Rechtssicherheit in der gesamten EU gewährleisten.
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US-Gerichte entscheiden im Streit um Urheberrechtsfragen bei KI-Training zugunsten der Tech-Giganten.
Eine Reihe von Urteilen am 3. Juli bestätigte, dass öffentlich zugängliche Online-Inhalte ohne Genehmigung zum Trainieren von KI-Modellen verwendet werden dürfen. Dies ist ein bedeutender Erfolg für Google, Meta, OpenAI, Microsoft und Anthropic. Zwar stärkt das Urteil die Argumente für die faire Nutzung von KI-Trainingsinhalten, doch die Urheber sind weiterhin besorgt um ihre Einnahmen und die Kontrolle über ihre Inhalte.
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Microsoft ersetzt Vertriebsmitarbeiter durch technische „Lösungsingenieure“.
Im Rahmen einer Umstrukturierung seiner Belegschaft plant Microsoft, Hunderte von traditionellen Vertriebsspezialisten schrittweise zu entlassen und technische „Lösungsingenieure“ einzustellen, um besser mit KI-fokussierten Wettbewerbern konkurrieren zu können. Dieser Schritt spiegelt die Kundennachfrage nach fundierterem technischem Fachwissen beim Vertrieb von Cloud- und KI-Lösungen wider.
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Googles KI-Übersichten treiben die Zahl der Suchanfragen ohne Klick in die Höhe und lassen den Traffic von Nachrichtenseiten sinken.
Ein Bericht vom 3. Juli zeigt, dass Googles Funktion „KI-Übersichten“ die Zahl der Suchanfragen ohne Klick (Nutzer erhalten Antworten direkt aus KI-Zusammenfassungen) erhöht hat, was den Traffic großer Nachrichtenverlage reduziert hat. Daten von SimilarWeb zeigen, dass die Besuche der wichtigsten Nachrichten-Domains von 2,3 Milliarden Mitte 2024 auf unter 1,7 Milliarden bis Mai 2025 gesunken sind.
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KI schreibt mittlerweile 30 % des Unternehmenscodes; Zuckerberg setzt auf vollständige Automatisierung.
Ein am 3. Juli veröffentlichter Bericht von Inc. zeigt, dass KI bei Microsoft und Google etwa 30 % des Codes generiert, während Amazon AWS einen sinkenden Bedarf an menschlichen Programmierern prognostiziert. Mark Zuckerberg von Meta sagt voraus, dass KI innerhalb von 18 Monaten 100 % der Programmieraufgaben übernehmen könnte.
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