🏛️ Wie die großen Technologiekonzerne Trumps KI-Präsidialverordnung durchsetzten ↗
Trump ruderte bei einer geplanten Exekutivverordnung zur KI zurück, die Sicherheitsüberprüfungen für neue Modelle vorgeschrieben hätte. Der Grund dafür war im Wesentlichen: Amerika im Wettlauf mit China nicht auszubremsen.
Bemerkenswert ist, dass die Anordnung Berichten zufolge bereits recht mild war – freiwillig, keine umfassende Regulierungsmaßnahme. Dennoch setzten sich die führenden Köpfe der Technologiebranche vehement dagegen ein und erreichten ihr Ziel. (The Guardian)
🛡️ Claude Mythos AI findet 10.000 schwerwiegende Sicherheitslücken in weit verbreiteter Software ↗
Anthropic gab bekannt, dass im Rahmen des Projekts Glasswing mithilfe von Claude Mythos Preview über 10.000 Sicherheitslücken mit hohem oder kritischem Schweregrad gefunden wurden. Das ist beeindruckend, wirkt aber auch etwas übertrieben.
Das Unternehmen gibt an, dass 1.726 Sicherheitslücken als tatsächlich positiv bestätigt wurden, 97 davon bereits behoben und 88 Sicherheitswarnungen herausgegeben wurden. Die größte Herausforderung besteht nun nicht darin, Fehler zu finden, sondern sie zu beheben, bevor Angreifer dieselben Werkzeuge in die Hände bekommen. (The Hacker News)
🛰️ Das Weiße Haus bewilligt 9 Milliarden Dollar für Geheimdienste, um im Bereich KI aufzuholen ↗
Das Weiße Haus hat einen geheimen Antrag über 9 Milliarden Dollar für den Kauf von Hochleistungschips für US-Geheimdienste genehmigt, die für den Einsatz modernster KI-Modelle für geheime Aufgaben vorgesehen sind.
Der Kongress muss die höheren Fördermittel noch genehmigen, aber 800 Millionen Dollar werden für einen schnelleren Zugriff auf Rechenleistung umgewidmet. Der Subtext ist unübersehbar: Selbst Geheimdienste stehen nun in der Warteschlange für KI-Chips fest – absurd und vorhersehbar zugleich. (Inquirer.com)
🪞 „Man kann nicht alles kontrollieren“: Der Anstieg von Schönheitschirurgen, die mit der Erstellung eines „KI-Gesichts“ beauftragt werden ↗
Plastische Chirurgen berichten, dass immer mehr Patienten KI-bearbeitete Selfies als Operationsziele mitbringen – schärfere Wangenknochen, perfekte Symmetrie, porenfreie Haut, die ganze unheimliche Wunschliste.
Chirurgen warnen davor, dass KI zwar Pixel neu anordnen kann, aber nicht die Anatomie. Ein Chirurg überprüfte KI-empfohlene Eingriffe, die über 100.000 Pfund kosten können und trotzdem nicht das gewünschte Ergebnis liefern. Ein düsteres Labyrinth aus Spiegeln. (The Guardian)
💰 Anthropologie steht kurz vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde über 30 Milliarden Dollar bereits nächste Woche ↗
Anthropic steht Berichten zufolge kurz vor einer Finanzierungsrunde von über 30 Milliarden US-Dollar bei einer Unternehmensbewertung von über 900 Milliarden US-Dollar. Ja, diese Zahl ist schwindelerregend.
Die Finanzierungsrunde wird durch die enorme Nachfrage nach Claude in den Bereichen Programmierung, Geschäftsprozesse und Cybersicherheit angetrieben. Das Unternehmen bemüht sich zudem intensiv um mehr Rechenkapazität, denn im KI-Bereich ist Geld heutzutage meist nur noch Treibstoff im Anzug. (Business Standard)
🖼️ ChatGPT-Bilder enthalten unsichtbare KI-Markierungen, die jeder erkennen kann: Was Nutzer, die ihre Gen-KI nicht offenlegen können, wissen müssen ↗
OpenAI-Bildausgaben enthalten nun zwei Herkunftssignale: C2PA-Metadaten und das SynthID-Wasserzeichen von Google DeepMind. Das eine liefert einen umfassenderen Dateikontext, während das andere Screenshots und Komprimierung überstehen soll.
Es gibt auch ein öffentliches Verifizierungstool in der Vorschauphase. Nicht narrensicher, nein – Forscher haben Wasserzeichenangriffe nachgewiesen –, aber es macht die Aussage „Ich habe definitiv keine KI verwendet“ zu einer deutlich riskanteren kleinen Notlüge. (Tech Times)
Häufig gestellte Fragen
Warum hat Trump von der geplanten Exekutivverordnung zum Thema Künstliche Intelligenz Abstand genommen?
Dem Artikel zufolge wurde die geplante Exekutivverordnung zu KI nach Druck von führenden Technologieunternehmen abgeschwächt. Die Verordnung wurde bereits als relativ moderat und freiwillig beschrieben, mit einem Schwerpunkt auf Sicherheitsüberprüfungen neuer KI-Modelle. Das Hauptargument gegen die Verordnung lautete, dass zusätzliche Prüfverfahren die USA im KI-Wettlauf mit China ausbremsen könnten.
Was fand Claude Mythos von Anthropic in der Softwarebranche?
Anthropic gab bekannt, dass im Rahmen des Projekts Glasswing mithilfe von Claude Mythos Preview über 10.000 schwerwiegende oder kritische Sicherheitslücken in weit verbreiteter Software identifiziert wurden. Laut Artikel wurden 1.726 dieser Ergebnisse bestätigt, und für einige wurden bereits Patches und Sicherheitswarnungen veröffentlicht. Die größere Sorge besteht darin, ob Sicherheitsverantwortliche diese Schwachstellen beheben können, bevor Angreifer ähnliche KI-Tools ausnutzen.
Warum fordern US-Geheimdienste mehr KI-Chips?
Der Artikel berichtet, dass das Weiße Haus einen geheimen Antrag über 9 Milliarden US-Dollar genehmigt hat, um US-Geheimdienste beim Kauf fortschrittlicher Chips für zukunftsweisende KI-Modelle zu unterstützen. Ziel ist die Förderung von geheimer KI-Forschung, die einen hohen Rechenaufwand erfordert. Weiterhin wird angemerkt, dass der Kongress noch eine umfassendere Finanzierung bewilligen muss, während ein Teil der Gelder für einen schnelleren Zugriff umgewidmet wird.
Was bedeutet „KI-Gesicht“ in der Schönheitschirurgie?
Der Begriff „KI-Gesicht“ bezieht sich auf Patienten, die plastischen Chirurgen KI-bearbeitete Selfies als Beispiele ihres gewünschten Aussehens vorlegen. Diese Bilder zeigen mitunter schärfere Gesichtszüge, perfekte Symmetrie oder eine unrealistische Haut. Die im Artikel zitierten Chirurgen warnen davor, dass KI zwar Pixel problemlos verändern kann, die reale Anatomie jedoch Grenzen hat, die die Chirurgie nicht immer überwinden kann.
Wie wirken sich unsichtbare Markierungen auf ChatGPT-Bildern auf die Nutzer aus?
Der Artikel besagt, dass ChatGPT-Bildausgaben nun Herkunftssignale wie C2PA-Metadaten und SynthID-Wasserzeichen enthalten. Diese Merkmale können helfen, KI-generierte Bilder zu identifizieren, insbesondere in Fällen, in denen die Verwendung von KI möglicherweise nicht offengelegt werden soll. Der Artikel merkt außerdem an, dass Wasserzeichen zwar nicht narrensicher sind, aber die Erkennung der nicht offengelegten KI-Bildnutzung erleichtern.