🤝 OpenAI & Großbritannien: Ein Abkommen mit sanfter Macht, getarnt als Infrastrukturprojekt
Die britische Regierung und OpenAI haben ihre Partnerschaft offiziell besiegelt – quasi Facebook. Es handelt sich zwar formal um eine freiwillige Vereinbarung, doch sie beinhaltet Investitionszusagen für KI im Wert von 2 Milliarden Pfund. Geplant sind unter anderem Rechenzentren, Pilotprojekte im Bildungsbereich, Justizsysteme und ein „öffentlicher Dienst der nächsten Generation“. Vage, aber real.
Und jetzt kommt der Haken: Manche sind beunruhigt. Das Abkommen könnte die Ausweitung des Urheberrechts zugunsten des KI-Trainings beschleunigen und die Verflechtungen zwischen öffentlichen Systemen und privaten Algorithmen verstärken. Fortschritt, vielleicht. Aber kompliziert.
🧮 DeepMind vs. OpenAI – Mathematisches Duell an der Spitze
Wie sich herausstellte, war OpenAI nicht das einzige Genie im Raum. Googles DeepMind ließ sein eigenes Mathematikmodell die Herausforderungen der Internationalen Mathematik-Olympiade meistern … und erreichte ein Unentschieden. Beide Systeme holten Gold. Beide lösten 5 von 6 Aufgaben.
Bisher wurden noch keine Modelle veröffentlicht, daher basieren unsere Berechnungen auf theoretischen Annahmen. Doch lassen Sie sich nicht täuschen – dies ist ein ernstzunehmendes Thema. Keine Spielereien oder sprachliche Tricks. Logik. Beweise. Struktur. Und plötzlich konkurrieren verschiedene Codebasen miteinander.
🌏 Der CEO von Nvidia ist in Peking quasi ein Popstar
Jensen Huang hat gerade seine dritte Chinareise in diesem Jahr beendet. Es gab Selfies, Applaus und in den sozialen Medien ging es hoch her. Er besuchte Alibaba, lobte Tencent und signierte die Verpackung einer Grafikkarte.
Doch hinter der Fassade? Komplizierte Politik. Die USA gaben kürzlich grünes Licht für die Rückführung von H2O-Chips nach China. Vorübergehend. Huangs Empfang mag lautstark sein, doch die Regeln sind brüchig. Das ist keine Freundschaft. Es ist eine geduldete Notwendigkeit.
🎙️ Fidji Simo hat den schwierigsten Job bei OpenAI
Fidji Simo – ehemals Instacart, ehemals Facebook – leitet jetzt OpenAI Applications . Das bedeutet, um es klarzustellen: alles, was Sie tatsächlich nutzen. ChatGPT, KI-Tutoren, zukünftige Begleiter, digitale Gehirne, die Ihren Terminkalender kennen. Alles.
In ihrer ersten internen Mitteilung schlug sie einen ungewöhnlich erfrischenden Ton an: teils aufmunternde Worte, teils unnachgiebiger Produktfokus. „Wir entwickeln Produkte, die die Menschen im Alltag nutzen “, schrieb sie. Und genau das ist vielleicht die größte Herausforderung: Technologie so zu gestalten, dass sie sich wie ein Teil des eigenen Lebens anfühlt und nicht nur wie ein fester Bestandteil des Feeds.
🍃 CUDA trifft auf RISC-V – und das ist ein stilles Erdbeben
Nvidia hat soeben bekannt gegeben, dass seine beliebte CUDA-Plattform RISC-V läuft . Das bedeutet: CUDA – einst exklusiv für x86 und Arm – kann jetzt auf offenen, lizenzkostenfreien Chips genutzt werden. Gerade in Ländern wie China, wo geopolitische Risiken die Eigenentwicklung von Chips plötzlich dringlich gemacht haben, enormer
Das ist zwar etwas nerdig, aber grundlegend. Es geht um Dinge, die darüber entscheiden, wer die KI-Infrastruktur nach eigenen Vorstellungen .