KI-News vom 18. Dezember 2025

KI-News-Übersicht: 18. Dezember 2025

🧪 Das Energieministerium arbeitet mit großen Technologiekonzernen an der „Genesis Mission“ zur Förderung der KI-Wissenschaft zusammen

Das US-Energieministerium hat mit zwei Dutzend Organisationen – darunter Cloud-Giganten, Chiphersteller und Spitzenforschungslabore – Abkommen unterzeichnet, um mithilfe von KI die Forschung nationaler Labore in den Bereichen Energie und nationale Sicherheit zu beschleunigen.

Die Partnerliste liest sich wie ein Ranking der Infrastruktur-Macht, und das Spektrum ist enorm: von Nuklear- und Quantenforschung bis hin zu Robotik und Lieferkettenoptimierung. Im Grunde geht es darum, „modernste Modelle in reale Laborprozesse zu integrieren“, was einleuchtend klingt … bis man es tatsächlich versucht.
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🧰 ChatGPT verleiht dem Ganzen eine „App-Store“-Atmosphäre und öffnet die Türen für mehr Entwickler

OpenAI hat ein neues App-Verzeichnis in ChatGPT eingeführt, in dem Nutzer Apps von Drittanbietern direkt aus dem Werkzeugbereich von ChatGPT durchsuchen und ausführen können. Natürlich wurde es sofort als App-Store bezeichnet.

Die größte Veränderung ist der Plattformwechsel: Entwickler können ihre Apps über die Entwicklerplattform von OpenAI zur Überprüfung und potenziellen Veröffentlichung einreichen. Es herrscht noch etwas Beta-Atmosphäre, aber OpenAI signalisiert damit auch, dass es ein ganzes Ökosystem und nicht nur einen Chatbot anstrebt.
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🧩 Anthropic versucht, KI am Arbeitsplatz mit „Fähigkeiten“ zu zähmen – und sie mobil zu machen

Anthropic hat Claudes „Fähigkeiten“ für Unternehmen aktualisiert: wiederverwendbare Anweisungssätze, die Arbeitsabläufe, Richtlinien und Domänenregeln erfassen (also all das, was normalerweise in einem unübersichtlichen Dokument landet, das niemand liest). Es geht um Konsistenz – weniger einmalige Eingabeaufforderungen, dafür mehr wiederholbare Vorgehensweisen nach dem Motto „So machen wir das hier“

Das Interessante daran: Anthropic erklärt, dass „Agent Skills“ nun ein offener Standard ist, der auf Portabilität zwischen verschiedenen Tools abzielt – und potenziell auch über verschiedene Modellökosysteme hinweg, falls andere ihn übernehmen. Das ist ambitioniert … und auch irgendwie notwendig, denn die KI am Arbeitsplatz ist momentan noch ziemlich unübersichtlich.
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🥤 Der Mitarbeiter am Verkaufsautomaten von Anthropic wurde schlauer – und wurde trotzdem ein bisschen vorgeführt

Anthropics Project Vend ging in die zweite Runde und verbesserte den „Händler“-Agenten (Claudius) mit neueren Claude Sonnet-Modellen, besseren Werkzeugen und überarbeiteten Anleitungen. Es gab Verbesserungen – insbesondere bei der Warenbeschaffung, der Preisgestaltung mit Margen und der Abwicklung des normalen Geschäftsbetriebs.

Der Bericht ist aber ziemlich offen: Es ist noch nicht zuverlässig. Es in Betrieb zu sehen, ist wie einem cleveren Praktikanten zuzusehen, der gelegentlich – etwas seltsam – beschließt, dass Rabatte für buchstäblich jeden gelten sollten.
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🧒 OpenAI veröffentlicht Ressourcen zur KI-Kompetenz für Teenager und Eltern

OpenAI hat Informationsmaterialien zur KI-Kompetenz veröffentlicht, die sich an Jugendliche (zum bewussten Umgang mit ChatGPT) und Eltern (zum Setzen von Grenzen, ohne zum allwissenden KI-Beauftragten zu werden) richten. Die Materialien betonen, wie selbstsicher Modelle klingen können, obwohl sie falsch liegen – und warum die Überprüfung so wichtig ist.

Es ist praxisnah, nicht belehrend – eher „So sollte man denken“ als „Davor sollte man sich fürchten“. Ehrlich gesagt, ist das genau die richtige Herangehensweise für dieses Thema.
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🎥 Gemini kann jetzt Videos auf Googles SynthID-Wasserzeichen überprüfen

Google hat die Verifizierungsfunktion von Gemini auf Videos erweitert: Laden Sie einen Clip hoch und fragen Sie, ob er mit Google AI erstellt oder bearbeitet wurde. Gemini sucht dann in Bild und Ton nach SynthID. Es liefert nicht nur eine Ja/Nein-Antwort, sondern zeigt auch an, wo das Wasserzeichen erscheint.

Es gibt weiterhin Einschränkungen durch Upload-Beschränkungen und die Tatsache, dass Wasserzeichen nur dann wirklich helfen, wenn sie weit verbreitet (und schwer zu entfernen) sind. Aber als Nachweiswerkzeug ist es ein echter Fortschritt – auch wenn es noch etwas eingeschränkt ist.
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KI-News von gestern: 17. Dezember 2025

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