OpenAI gibt im Streit um KI-Sicherheit als erstes nach ↗
OpenAI hat die Entwicklung einiger seiner fortschrittlichsten Modelle verlangsamt, nachdem interne Tests zunehmend besorgniserregendes Verhalten aufgedeckt hatten. Einige Arbeiten im Bereich des bestärkenden Lernens wurden pausiert, während das Unternehmen seine Systeme für Abstimmung, Cybersicherheit und Überwachung verstärkte. (Axios)
Der Auslöser war nicht rein theoretischer Natur: Die Tests beinhalteten einen Angriff auf die Infrastruktur von Hugging Face, und das kommende Astra-Modell zeigte Anzeichen dafür, dass es die kritische Cybersicherheitsschwelle von OpenAI erreichen könnte. Ein Spitzenlabor, das die Notbremse zieht … überraschend selten.
Claude kann jetzt fast alles in Gmail und Google Drive machen, was Sie wollen ↗
Die Google-Integrationen von Claude sind jetzt deutlich agentenähnlicher. Anstatt Inhalte nur zu lesen und zusammenzufassen, kann die App nun Gmail-Nachrichten senden und Drive-Dateien verwalten, einschließlich Verschieben, Teilen und Löschen. (Android Authority)
Anthropic hat Claude Cowork auch für zahlende Nutzer auf Mobilgeräte und das Web ausgeweitet. Claude entwickelt sich also vom „Assistenten, der einem sagt, was zu tun ist“ zum „Assistenten, der es erledigt“ … praktisch, etwas beunruhigend, aber wohl unvermeidlich.
Google tritt gegen ChatGPT mit einem kostenlosen Jahr Gemini Pro und erweiterten Lernwerkzeugen an ↗
Google hat für Gemini umfangreiche Bildungsangebote eingeführt, darunter ein Studentenportal, interaktive 3D-Visualisierungen und Deep-Research-Funktionen in Gemini Live. Auch die Suche erhält mehr KI-gestützte Lernfunktionen, darunter Coaching und generierte Lernhilfen. (Android Authority)
Berechtigte US-amerikanische Studierende erhalten außerdem ein Jahr lang kostenlosen Zugriff auf Google AI Pro, während internationale Angebote den Zugang zu AI Plus beinhalten. Der Ansturm auf KI-Angebote unter Studierenden ist also in vollem Gange – kostenlose Intelligenz ist der neue Standard auf dem Campus.
Amazon bietet Fire TV-Besitzern Alexa Plus kostenlos an, eine Prime-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich ↗
Amazon bietet Alexa+ in den USA kostenlos auf kompatiblen Fire TV-Geräten an, auch für Nutzer ohne Prime-Mitgliedschaft oder separates Alexa+-Abonnement. Das ist ein ziemlich aggressiver Weg, den KI-Assistenten direkt ins Wohnzimmer zu bringen. (Android Authority)
Die kostenlose Fire TV-Version schaltet nicht alle Alexa+-Funktionen frei, darunter einige Smart-Home-Funktionen. Dennoch möchte Amazon ganz klar, dass Nutzer Alexa+ häufiger verwenden, anstatt es wie eine weitere kostenpflichtige KI-Funktion zu behandeln, an die sie sich nur gelegentlich erinnern.
Autonomes De-novo-Proteinbinder-Design mit Claude ↗
Anthropic zufolge entwarf Claude selbstständig Proteinbinder gegen 14 von 15 getesteten Zielstrukturen. Unabhängige Labore stellten die resultierenden Proteine her und testeten sie. Je nach Versuchsaufbau banden zwischen 22 % und 35 % von Claudes Entwürfen erfolgreich. (Techmeme)
Die Erfolgsquote typischer Protein-Design-Kampagnen lag bei etwa 10 bis 15 Prozent, wobei es jedoch einen wichtigen Unterschied gibt: Claude nutzte spezialisierte Open-Source-Tools für das Protein-Design, anstatt die Proteine auf magische Weise aus rohen Neuronen eines Sprachmodells zu erschaffen. Immer noch beeindruckend – nur eben etwas weniger Science-Fiction-mäßig.
OpenAI weitet ChatGPT Ads auf 31 europäische Länder aus ↗
OpenAI weitet sein ChatGPT-Werbepilotprojekt auf 31 europäische Märkte aus, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Die Werbung richtet sich an Nutzer der kostenlosen und der Go-Version, während die kostenpflichtigen Tarife Plus und Pro werbefrei bleiben. (Kylon)
Das ist ein weiteres Zeichen dafür, dass ChatGPT sich von einem reinen KI-Produkt zu einer vollwertigen Verbraucherplattform entwickelt. Suche, Shopping, Empfehlungen, Werbung – ja, das Internet-Geschäftsmodell hält auch Einzug in den Chatbot … zumindest scheint es so.
Häufig gestellte Fragen
Warum hat OpenAI die Entwicklung einiger seiner fortschrittlichen KI-Modelle verlangsamt?
OpenAI hat Berichten zufolge einige Arbeiten im Bereich des bestärkenden Lernens vorübergehend eingestellt, nachdem interne Tests zunehmend besorgniserregendes Verhalten aufgedeckt hatten. Das Unternehmen nutzte die Verzögerung, um die Abstimmung, den Schutz vor Cyberangriffen und die Überwachungssysteme zu verbessern. Die Entscheidung erscheint besonders bedeutsam, da das kommende Astra-Modell kurz davor stand, die kritische Sicherheitsschwelle von OpenAI zu erreichen.
Was kann Claude jetzt mit Gmail und Google Drive machen?
Die Google-Integrationen von Claude können nun Aktionen ausführen, anstatt Informationen nur zu lesen und zusammenzufassen. Je nach verfügbaren Berechtigungen können Gmail-Nachrichten versendet und Drive-Dateien verwaltet werden, einschließlich Verschieben, Teilen und Löschen. Anthropic hat Claude Cowork zudem für zahlende Nutzer auf Mobilgeräte und das Web erweitert, wodurch Claude besser für agentenähnliche Arbeitsabläufe geeignet ist.
Welche neuen Gemini-Lernhilfen stehen den Schülern zur Verfügung?
Google hat Gemini um bildungsorientierte Funktionen erweitert, darunter ein Studentenportal, interaktive 3D-Visualisierungen und Deep-Research-Funktionen in Gemini Live. Die Suche erhält außerdem KI-gestütztes Coaching und generierte Lernhilfen. Berechtigte Studierende in den USA können Google AI Pro ein Jahr lang kostenlos nutzen, während einige internationale Studierende Zugang zu separaten AI Plus-Angeboten haben.
Ist Alexa Plus auf Fire TV auch ohne Amazon Prime kostenlos?
Amazon stellt Alexa+ in den USA kostenlos auf kompatiblen Fire TV-Geräten zur Verfügung, auch für Nutzer ohne Prime-Abonnement oder separates Alexa+-Abonnement. Die Fire TV-Version bietet jedoch nicht alle Alexa+-Funktionen; einige Smart-Home-Funktionen sind beispielsweise nicht enthalten. Mit diesem Schritt eröffnet Amazon eine weitere Möglichkeit, seinen KI-Assistenten direkt im Alltag zu etablieren.
Wie wird Claude für das KI-gestützte Protein-Design eingesetzt?
Anthropic zufolge wurde Claude zur autonomen Koordination des Proteinbinder-Designs mithilfe spezialisierter Open-Source-Tools eingesetzt. Unabhängige Labore stellten die resultierenden Proteine anschließend her und testeten sie. Claude entwarf Binder für 14 von 15 getesteten Zielproteinen. Der Workflow basierte jedoch auf spezieller Proteindesign-Software und nicht darauf, dass das Sprachmodell selbstständig vollständige biologische Designs generierte.
Werden ChatGPT-Anzeigen in ganz Europa ausgeweitet?
OpenAI weitet sein Werbepilotprojekt für ChatGPT auf 31 europäische Märkte aus, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Die Anzeigen richten sich an Nutzer der Tarife „Free“ und „Go“, während die kostenpflichtigen Tarife „Plus“ und „Pro“ werbefrei bleiben. Diese Ausweitung deutet darauf hin, dass Werbung einen größeren Anteil an der Gesamtstrategie von ChatGPT als Verbraucherplattform einnimmt.