BBC-Studie enthüllt KI-„Halluzinationen“
Recherchen der BBC haben ergeben, dass führende Chatbots wie ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini und Perplexity bei Fragen zu aktuellen Ereignissen und politischen Themen erhebliche sachliche Ungenauigkeiten liefern. Über die Hälfte der getesteten Antworten enthielten bemerkenswerte Fehler, von der falschen Identifizierung politischer Persönlichkeiten bis hin zu erfundenen Zitaten in Gesundheitsratschlägen. Die Ergebnisse unterstreichen die dringende Notwendigkeit einer strengen menschlichen Kontrolle und transparenten Kennzeichnung KI-generierter Inhalte in kritischen Bereichen wie Redaktionen und Gesundheitswesen. 🔗 Weiterlesen
Microsofts DoD-konformer Copilot
Microsoft bereitet die Veröffentlichung einer Version von Microsoft 365 Copilot vor, die den Anforderungen des US-Verteidigungsministeriums entspricht und speziell auf die strengen Sicherheits- und Compliance-Standards des „GCC High“-Netzwerks zugeschnitten ist. Sollte diese spezielle Copilot-Lösung genehmigt werden, wäre dies Microsofts erster Schritt in den Einsatz bei einer der größten US-Bundesbehörden und ein Meilenstein für die Integration generativer KI in stark regulierten Umgebungen. 🔗 Weiterlesen
Metas strategische Investition von 14,3 Milliarden US-Dollar in skalierbare KI
Meta kündigte eine strategische Investition von 14,3 Milliarden US-Dollar in Scale AI an, wodurch das Unternehmen mit über 29 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Alexandr Wang, CEO von Scale, wurde abgeworben, um ein Team für „Superintelligenz“ bei Metas Muttergesellschaft zu leiten. Scale behält seine operative Unabhängigkeit, doch die Vereinbarung festigt eine enge kommerzielle Partnerschaft: Meta erwirbt einen Anteil von 49 % und beschleunigt damit seine Bemühungen um fortschrittliche KI-Technologien. 🔗 Weiterlesen
Anstieg bei KI-gestützten Abruf-Bots
Tools von OpenAI, Anthropic und anderen Anbietern, die Webinhalte direkt zusammenfassen und dabei die ursprünglichen Herausgeber umgehen, verzeichneten laut TollBit im ersten Quartal 2025 einen Anstieg des Bot-Traffics um 49 %. Diese „Retrieval“-Bots liefern anstelle von Links sofort KI-generierte Zusammenfassungen und werfen damit neue Fragen zu Urheberrecht, Monetarisierung und der sich wandelnden Beziehung zwischen Content-Erstellern und KI-Vermittlern auf. 🔗 Weiterlesen
Aufstieg von KI-Avataren unter CEOs
CEOs und Führungskräfte setzen zunehmend KI-generierte „Avatare“ ein – digitale Klone, die anhand ihrer Reden, Texte und Interviews trainiert wurden –, um an Meetings teilzunehmen, Kundengespräche zu führen und ihren Einfluss zu verstärken. Plattformen wie Delphi und Tavus ermöglichen diesen Trend und versprechen Effizienzsteigerungen, entfachen aber auch Debatten über Authentizität, Verantwortlichkeit und die ethischen Implikationen maschineller Repräsentation von Führungskräften. 🔗 Weiterlesen
EU erwägt Aussetzung der Bestimmungen des KI-Gesetzes
Hochrangige EU-Beamte, allen voran die polnische Ratspräsidentschaft, erwägen offenbar einen Vorschlag zur Aussetzung der Umsetzung der allgemeinen KI-Verpflichtungen gemäß dem EU-KI-Gesetz, das ursprünglich für den 2. August 2025 geplant war. Diese Aussetzung würde Fristen für Transparenz und Einhaltung von Vorschriften, wie beispielsweise Entwürfe von Verhaltenskodizes für große KI-Modelle, verschieben, bis die erforderlichen technischen Standards finalisiert sind. 🔗 Weiterlesen
Konsultation der Europäischen Kommission zu KI mit hohem Risiko
Am 6. Juni startete die Europäische Kommission eine sechswöchige öffentliche Konsultation, um Feedback zur Definition und Klassifizierung von KI-Tools zu erhalten, die gemäß dem KI-Gesetz als „Hochrisiko“-Tools eingestuft werden. Interessengruppen – von Modellanbietern bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen – können sich nun zu praktischen Beispielen, möglichen Ausnahmen und dem Umfang der Verpflichtungen äußern, bevor die Leitlinien im nächsten Jahr veröffentlicht werden. 🔗 Weiterlesen
Europas erste „KI-Fabrik“-Allianz
Der kanadische Infrastrukturspezialist Hypertec hat eine strategische Partnerschaft mit der europäischen 5C Group und dem US-amerikanischen Unternehmen Together AI angekündigt, um die erste „KI-Fabrik“ der EU zu errichten. Das Projekt plant, bis 2028 bis zu 2 GW Rechenzentrumskapazität und 100.000 NVIDIA Blackwell GPUs bereitzustellen. Unterstützt wird es von bis zu 5 Milliarden US-Dollar an privater Finanzierung und stärkt so die Autonomie Europas im Bereich der KI-Infrastruktur. 🔗 Weiterlesen
Multiverse Computing bietet die M Series B für 189 € an
Das spanische KI-Startup Multiverse Computing, das sich auf Quantencomputer spezialisiert hat, hat eine Series-B-Finanzierungsrunde über 189 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Bullhound Capital, mit Beteiligung von HP Inc., Forgepoint Capital und Toshiba. Ziel ist die Kommerzialisierung der Modellkomprimierungstechnologie CompactifAI. CompactifAI kann große Sprachmodelle um bis zu 95 % verkleinern, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Dadurch lassen sich die Inferenzkosten potenziell um 50–80 % senken und KI-Anwendungen direkt auf Geräten implementieren. 🔗 Weiterlesen
Bewertung der „Vibe Coding“-Plattform von Lovable
Das in Stockholm ansässige Unternehmen Lovable, dessen KI-gestützte „Vibe Coding“-Plattform es Nicht-Programmierern ermöglicht, Apps mithilfe von natürlichsprachlichen Anweisungen zu erstellen, steht kurz vor dem Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde unter der Führung von Accel mit einer Bewertung von 1,5 Milliarden US-Dollar. Innerhalb von nur drei Monaten nach dem Start erreichte Lovable einen Jahresumsatz von 17 Millionen US-Dollar und 30.000 zahlende Nutzer – ein deutliches Zeichen für das wachsende Interesse von Investoren an KI-Lösungen ohne Programmierkenntnisse. 🔗 Weiterlesen