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Claude 3.5 Sonnet. Seit heute, dem 23. Oktober 2024, kann dieses große Sprachmodell (LLM) viele Funktionen Ihres Computers übernehmen. Ja, Claude AI kann menschliche Interaktionen mit Ihrem PC imitieren – vom Bewegen des Cursors über Tippen und Klicken bis hin zum Surfen im Internet.
Das neueste Update mit dem Namen „Computernutzung“ ermöglicht es Claude, Ihr System über einfache Befehle zu steuern. Durch die Analyse Ihrer Bildschirminhalte kann Claude Aufgaben automatisieren, die zuvor Ihre direkte Eingabe erforderten. Beispielsweise kann er Informationen aus einer Anwendung (wie einer Tabellenkalkulation) extrahieren und in eine andere, etwa ein Online-Formular oder einen Texteditor, einfügen. In der von Anthropic gezeigten Demo war die KI in der Lage, komplexe Formulare selbstständig auszufüllen, indem sie Daten in Echtzeit abrief und verarbeitete.
Wie funktioniert das also? Claude nutzt Screenshots Ihres Desktops und interpretiert anhand dieser Bilder die notwendigen Aktionen. Die KI berechnet, wie weit der Cursor bewegt oder welche Tasten gedrückt werden müssen, basierend auf dem, was sie auf dem Bildschirm „sieht“. Noch ist sie nicht perfekt. Bei grundlegenden Aktionen wie Scrollen und Zoomen hat sie manchmal Schwierigkeiten, aber es ist ein beeindruckender Fortschritt.
Diese Funktion ist in der Beta-Phase über die Anthropic-API auf Plattformen wie Google Cloud Vertex AI und Amazon Bedrock verfügbar. Entwickler experimentieren bereits mit ihren Möglichkeiten, um Tools zu erstellen, die von einfachen Verwaltungsaufgaben bis hin zu App-Verifizierungsprozessen alles automatisieren.
Nutzer müssen weiterhin spezifische Berechtigungen erteilen und behalten so ein gewisses Maß an Kontrolle über die Fähigkeiten der KI. Doch Claudes ständige Weiterentwicklung wirft Fragen auf: Wie viel Autonomie sind wir bereit, KI-Systemen zu überlassen? Welche Sicherheitsvorkehrungen sind nötig, um Missbrauch zu verhindern? Kurz gesagt: Dies ist ein spannender, aber auch etwas beunruhigender Moment in der KI-Entwicklung. Die Frage lautet nicht nur: „Was kann Claude jetzt schon?“, sondern auch: „Wie schnell wird es noch mehr können?“ Behalten Sie diese Entwicklung im Auge, denn mit solchen Fähigkeiten entwickelt sich Claude rasant vom Assistenten zum autonomen Bediener.